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Helfensteinfestival 2006

Helfenstein 07.-09.07.2006
Warum tut man sich diese Festivals eigentlich an? Nun ja, rational lässt sich das wohl nicht erklären und ich glaub auch, dass es mein letztes gewesen ist.
Nichts desto trotz sattelten wir Freitag Nachmittag die Familienkutsche und machten uns auf die Reise in das schöne Baden-Würtenberg. Nachdem wir uns im Kaufland mit Wurscht und Wein eingedeckt hatten, schlugen wir auf dem über der Stadt auf einem Hügel gelegenem Festplatz unser Lager auf. Vorgesehen war, dass uns der Vorrat das ganze Wochenende reichen sollte, was natürlich aufgrund der Alkoholkrankheit von mir und Max Power nicht klappen konnte. Unsere Zeltnachbarn waren alle sehr nett nur ein bisschen zu viel Heavy Metal. Als wir aber die Powerhits-Kassette mit den Dancefloorkrachern einlegten groovten auch die härtesten Metaller. Musik gab es dann auch noch, nämlich THE REAL McKENZIES. Sehr gutes Brett für den ersten Abend auch wenn wir eher durch um- und hinfallen auffielen. Die Erkenntnis, dass das Publikum immer dasselbe bleibt und ich einfach älter werden, klingt hart ist aber so! Danach bei Zelt mit Nachbarn weiter gegrölt, hauptsächlich „von hier an blind“ und diverse Gassenhauer von den Sportis. Sehr schön gewesen. Die komplette Alkoholration wurde an diesem Abend ihrer Bestimmung zugeführt.
Als es ans zu Bett gehen ging lag der Max Power plötzlich Kopf voran im Zelt und gab nur noch nach Tier klingende Laute von sich. Rookie L., die bereits früher die Nachtruhe aufsuchte versuchte noch mit ihm zu kommunizieren, jedoch ohne Erfolg. Max schaffte dann doch noch aufzustehen und neben den Opel zu reiern, das Zelt und L. danken es ihm. Dem Doktor erging es am Morgen ähnlich und versammelte Mannschaft konnte mir beim rückwärtsessen zusehen. Geschockt von soviel Peinlichkeit beschlossen wir dem ganzen Treiben den Rücken zuzukehren und zum Baden zu fahren. Der See musste nach unserm Besuch dekontaminiert werden und dient jetzt soweit ich weiß als atomares Endlager.
Zurück auf dem Zeltplatz erfuhren wir, dass es schon die ersten Alkoholleichen gegeben hatte. Unser Nachbar trank mit seiner Freundin eine Flasche Whiskey und landete danach im Krankenhaus. Tja, schade das wir immer die lustigsten Sachen verpassen. Um wieder in Stimmung zu kommen beschlossen wir uns RANTANPLAN aus Hamburg anzusehen, was aber nach kurzer Zeit aufgrund fußballfeidlicher Statements von Seiten der Band abgebrochen wurde. Es ist noch anzumerken, dass wir einen sehr feinen Hut fanden auf dem „HEAD BANG“ stand. Max Power stolzierte mit dem gefundenen Bekleidungsstück über den Festplatz bis ihm ein unmoralisches Angebot von Seiten einer, mit ner sehr schönen Zahnspange ausgestatteten, etwa 17jährigen Punkerbraut gemacht wurde. Die Einladung zum Knutsch-gegen-Hut Geschäft wurde dankend abgelehnt und ich wurde als Max’ Gschmusi vorgestellt. Denn: besser schwul mit Hut als Hete ohne Hut.
Das EXPLOITED Konzert war nicht der Rede wert und der Rest des Abends auch nicht.
Sonntag war Mittelaltertag und wieder nicht nach unserem Geschmack und so wurde der Rückzug angetreten.
12.7.06 17:28
 


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