WURSCHTIMPERIUM
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Southside 2005

Hug! Alle Weekend Warriors da Draussen,
Ich gliedere meine Mail sehr strikt um die Struktur zu wahren:

1. Grüße an die Southsideler
2. Stellungnahme zur Neuwahl

1. Ich wünsche dir Fucking W., deine (noch) Freundin A., dir M. Radetzkiemarsch und auch dir Biermogul "Weißbiermanni" Mampfred alles erdenklich gute für das bevorstehende Wochenende. Ich hoffe doch Freunde, dass ihr die Daheimgebliebenen würdevoll vertreten werdet. einige Regeln und Pflichten, sowie einige Gefahren muss ich aber auch noch aufführen. Zunächst dürfte euch ja klar sein, dass die Anforderung möglichst viel zu Trinken und sich aufzuführen wie besoffene Gorillas im Nebel (wahlweise auch wie der 08/15 deutsche Familienvater-Touri auf Malle), dieses Jahr, wie auch im letzten, oberstes Gebot sein sollte. Die Süddeutsche schrieb über das Spektakel vor ein paar Wochen:" ...der richtige Ort für Jugendliche sich besinnungslos zu trinken, alle Tabus zu vergessen und laute Rock'N'Roll Musik zu hören." Auch wenn hier die Pimmelgitarre keine Erwähnung findet ist dies dennoch das Maß aller Dinge.
Ich apelliere an euch,auf einander ein Auge zu werfen um den möglichen Rockstartod (an der eigenen Kotze ersticken) zu vermeiden.
Der W. soll auch auf seine Freundin aufpassen da wir aus dem letzten Jahr wissen wie es um die dort vorhandene Schwanzsteuerung aller männlichen Kurgäste steht.
Die Regel Nr. 1 lautet : Immer schön Punkrock bleiben!, ROCK'N'ROLL, und last but not not least "Other Bands play, Manowar Kill!
2. Da ist sie wieder, die Frage aller Fragen. Alle 4 Jahre kommt sie wieder. Sie kündigt sich bereits im Frühjahr an, wird dann aber meist verdrängt. Doch je älter das Jahr wird, je näher der Termin rückt, umso stärker nagt die Vernunft am Gewissen. Die hart erkämpfte Politikverdrossenheit, die sich in den vergangenen 4 Jahren so mühsam aufgebaut hatte wird vom guten demokratischen Geist (ich nenne das die Brandt-Konstante) hinterfragt.
Wählen ist wichtig, da sind wir uns einig. Ich habe ja bei der letzten Wahl mitgemacht und sogar gewonnen (Rot/Grün hab ich gewählt). Damals war für mich die Sache klar, die Feindbilder deutlicher meine Meinung eine andere. Heute würde ich vermutlich nicht mehr so für Rot/Grün argumentieren wie damals. Es stellt sich auch die Frage in wie weit man seine politischen Entscheidungen in Bezug auf die zukünftige Entwicklung Deutschlans vertreten kann. Ist man ein strikter Kontra-Wähler, d.h. nur Rot/Grün wählen weil man die Union und die FDP halt einfach scheiße findet, oder ist man tatsächlich an Problemlösungen interessiert und versucht bewusst zwischen den Parteien abzuwägen. Nie war es schwieriger als heute, eine Partei zu finden welche die eigenen Interessen vertritt, auch das ist klar.
Da ich aber denke, dass es wirklich keine klare Linie in einem der Parteiprogramme gibt bin ich wirklich am Überlegen ob ich dieses Jahr zum Wählen gehe oder halt nicht. "Wenn man nicht wählt schenkt man seine Stimme immer der falschen Partei". Diesen Spruch hörte ich schon viel zu oft. Und doch ist er selbstverständlich wahr. Nur: wer ist denn die falsche Partei? Bin ich denn von irgendeiner Partei überzeugt? Ist der Beckstein ein schlimmerer Innenminister als der Schily, die Merkel schlechter als der Schröder? Sicher bin ich mir da nicht. Als einzigen Ausweg aus meiner Verwirrung kann ich nur das Licht in Form des Herrn Lafontain am Horrizont sehen. Den halt ich zwar auch nicht für kompetent aber wohl für konsequent auch wenn er erst relativ spät sein Parteibuch abgegeben hat und für die BILD schreibt. Mir erscheint dies als einzige Alternative zum Nichtwählen.
Bisher hab ich mich noch nicht entschlossen aber vielleicht ist diese Diskussion meiner Meinungsbildung förderlich.

Rock'N'Roll can rescue the World!
6.7.06 01:07


Dr. Wurscht wird Papst in Peking

Peking:
Der Vatikan bestaetigte zur Stunde die Geruechte wonach ein Gewisser Herr Elias Eberl das Amt des in den Morgenstunden verstorbenen Papstes Johannes Paul II uebernehmen wird.Das erste Mal in der Geschichte der christlichen Kirche tritt ein konfessionsloser, nicht getaufter Mann in die Fussstapfen der verstorbenen Oberhäupter der katholischen Kirche.
Papst E. E. I sagte dazu in Peking wo er sich zur Stunde noch aufhält:" Ja da leck mich doch einer am Arsch! Noch nie Kirchensteuer bezahlt, ordentlich Rock'N'Roll gehört und sowieo immer auf die Kirche geschissen. Trotzdem trete ich das Amt natürlich an. Werde dann den ganzen Laden von Innen aufmischen. Da können sich einige warm anziehen. Meine erste Amtshandlung wird sein den Vatikan frei zugänglich zu machen und die kirchlichen Reichtuemer investiere ich komplett in Aufklärungskampanien in der 3. Welt. Noch nächste Woche organisiere ich im Petersdom eine Massenschwulenhochzeit mit anschliessendem Gang-Bang. Also wir sehen uns."
Ein Sprecher des Vatikans sagte darauf:" Er ist nicht nur der beste für den Job sondern schaut auch mit abstand am Besten aus."
6.7.06 01:19


Klassenfahrt BOS nach Salzburg

Ich fuhr mit meiner Stinke-Klasse für zwei Tage nach Salzburg auf Klassenfahrt. Niedlich, oder? Leider setzte mir meine alte Punker-Krankheit, nämlich zwanghaftes Biertrinken beim Zugfahren, schon am Mittag schwer zu. Zum Glück wurde ich tatkräftig von ca. einem Drittel meiner Schulkameraden unterstützt und wir tranken auf die internationale Solidarität.
Zum Abend hin machte ich mich mit einem kleinen Trupp auf zum Bahnhof um die übriggebliebenen Bayern-Tickets in bare Münze umzuwandeln und dann anschließend wieder in Bier. Dummerweise fuhr da grad kein Zug nach Munich City, also beschlossen wir die Karten einfach den Salzburger Bahnhofs-Assis und Punkrocker-Gesocks anzudrehen, was dem einheimischen Pöbel Freikarten nach Bayern und uns leckeren Martini Bianco einbrachte. Bomben Geschäft! Salzburg 0 , Wir 1.
6.7.06 01:17


1.Mai und folgende 2005

Tag der Arbeit:
Ich gehe ein Stück zurück in der Zeit, als wir noch den 1.Mai, den angeblichen Tag der Arbeit schrieben.
Mich zog es, zusammen mit Obertroll A., wie jedes Jahr auf den Marienplatz um uns umsonst von diversen Musiken berieseln zu lassen. Die Gerüchte, von einer Spitzen Ska-Band machte die Runde und wir versorgten uns also mit Drinks um bis zum Abend durchzuhalten. Unsere „München, München“ – Rufe und alle sonstigen Hooligan Attitüden wurden von der breiten Masse sehr gut aufgenommen und gelegentlich unterstützt. Ärgerlich ist halt nur, dass man immer selber die Partie in Gang setzten muss. Als es schließlich dunkelte traten dann die Musikanten der oben genannten Ska-Kapelle auf den Plan und wir hatten einen schönen Tanzabend. Natürlich Dr. Wurscht immer in Action und sogar als Retter unterwegs. Meine Tanznachbarn verloren nämlich in kurzen Abständen hintereinander a) das Handy und b) den Schuh, den ich aber unter Einsatz meines Lebens zurückerlangen konnte. Nach dem Konzert war ich stolzer Besitzer einer, zwar ein bisschen verbeulten aber sonst einwandfreien Luftpumpe.

4.Mai:
Tag von „Exploited“. Zum Konzi schaffte ich es zwar nicht weil ich in der scheiß „Badeanstalt“ bei so ner behinderten Oberstufenpartie auflegen musste. Ein Freund von mir, der zufällig auch ins Backstage ging, meinte aber, dass rotzbesoffene Punkerbierleichen den Weg von der Tram bis zum Backstage pflasterten. Schade, das klang nach Spass.

8.Mai:
Tag der Gehirnlosen oder Nazi-Hure Steffi
Aufgewacht um 14.30, noch nicht wirklich im Saft und schon gar nicht nüchtern. Telefon, erkenne A.’ Stimme, blabla 17Uhr blabla, Nazis, Marienplatz, O.K. ich komm hin.
Also um 17.00 zum Marienplatz gesteuert, auf dem weg noch von pubertierenden Bereitschaftspolizisten kontrolliert worden. Meiner langte mir mitten auf der Kaufingerstrasse unter den Augen einer Gruppe Amis an meinen Pimo.
Bei der „Mahnwache“ unter dem Motto „8. Mai-Tag der Besetzung und der Schande“ oder so ähnlich kamen etwa 20-30 Glatzis über 1 Stunde zu spät (!!) zum Marienplatz. Von wegen doitsche Pünktlichkeit. Alle noch mal zum nachsitzen in die Hitlerschule und Werte und Tugenden lernen.
Erwartet wurden sie von ca. 2000 Gegendemonstranten, von denen aber 75% mindestens genauso bescheuert waren wie die Knalltüten hinter der Absperrung. Hier kurz die Highlights des Nachmittags: Ein Mädel kletterte auf die Schultern ihres Freundes und schrie einer besonders infantil aussehendem Mädel mit Reichsfahne zu:“ Steffi, du Nazi-Hure! Verpiss dich!“ Fanden wir cool und stimmten sofort mit ein:“ Ja genau! STEFFI VERPISS DICH“ und später, dann schon ein bisschen netter :“Steffi, wink a moi!“.
Einige riefen dann „Wir sind das Volk, was seid Ihr?!“ und so ein absolutes Vollarschloch meinte da, sichtlich aufgewühlt von soviel politischer „Uncorrectness“:“ Man! Immer diese völkische Scheiße. Außerdem gibt es nur eine Klasse. Der Klassenkampf ist tot!“ Ich hab mir dann gerade noch verkneifen können ihm zu erzählen wer denn noch so tierisch gegen Klassenkampf war. Aber die Höhe war, als ich aus Spaß sagte, um die spießigen Anti-Fas ein bisserl zu lockern:“ Da schauen aber ein paar gar nicht so deutsch aus. Von denen würd ich mal die Ausweise kontrollieren.“, da sagt dieser Sohn eines Affen doch zu mir:“ Ja scheiße, gä, dass Faschismus kein rein deutsches Problem ist.“
Auch dieser Kandidat: nachsitzen! Und Titanic lesen.

So das wärs jetzt erstamal gewesen.


Freu mich über ..... ach egal!
Serwurscht

Dr. Wurscht
6.7.06 01:14


Schieb die Wahl

Schieb die Wahl, Schieb die Wahl, Schieb die Wahl zurück ins Meer!
"Punktesammeln an allen Enden" das ist das Motto der Regierungsbande in den letzten Monaten vor der (Wieder-, Neu- oder Zwangs-) Wahl.
Schröders feiner Schachzug, die Vertrauensfrage zu stellen entpuppt sich doch tatsächlich als wahrer Geniestreich. Nie zuvor in der Geschichte der BRD hat es die Union geschafft so einen Haufen wohl duftender Scheiße zu verzapfen wie jetzt im Moment.
Las ich doch gestern Abend den Videotext des Ersten Deutschen Fernsehens, nichts Böses ahnend, meine Stimme immer noch zuversichtlich Fräulein Merkel versprechend und mit mir und der Welt im Reinen, als ich, zwar leise aber doch deutlich, die Melodie vom weißen Hai zu hören glaubte. Ich sah mich um .... nichts! "Komisch", dachte ich mir, "hab doch gar kein Aquarium, wie soll denn da ein Hai, noch dazu ein so großer in meine Wohnung kommen?"
Also zurück zum Videotext. Seite 100, Erste Zeile: "Michael Jackson freigesprochen!" Öha, gibts denn sowas?! Wer hätte das gedacht. Die Weiße-Hai-Musik wurde lauter. Bummbumm...Bummbumm... Wo kam nur diese Musik her?
Zweite Zeile: "Stoiber hält Sozialstaat für nicht tragbar!" Seite 112. BUMMBUMMBUMMBUMM.....
Ohren beteubend war der Lärm in meinem Kopf und mit einem Geistesblitzschlag wurde mir klar: Mein Superbrain wollte mich warnen. Wollte mir Tobsuchtsanfälle, Depressionen und eine kurz und klein gehackte Butze ersparen. Aber es war zu spät. Ich hatte die Seite 112 bereits geöffnet .....................
Was geht da vor beim Dr. Wurscht? Was steht auf Seite 112? Und warum sagt mir mein Geschirr nicht das es schon seit 2 Wochen nicht gespült wurde sondern stinkt einfach nur?
6.7.06 01:03


Weapons of Ass-destruction

Weapons of Ass-Destruction

ACH!!!!! Ein Seufzer des Schwermuts entrann meinem Inneren. So las ich das Dokument des Herrn xxx und war geneigt mein Fenster zu öffnen und zu springen. Dummerweise sitz ich in der Penne im ersten Stock, so wäre dies also zum scheitern verurteilt gewesen und ich hätte mir nur ein Bein gebrochen.
Ich beschloss also meinen neu erweckten Wissensdurst durch einen ausgedehnten Spaziergang im World Wide Web zu stillen und fiel bereits auf der Spiegel.de Homepage in tiefe Lethargie. Erinnert wurde ich dort an die von Franz Müntefering (seine Freunde nennen ihn „Münti“) gehaltene Rede zum Thema Kapitalismus. Mein erster Gedanke war: “was läuft denn bitte hier verkehrt?!“ Das ist ja ungefair so wie wenn dem Stoiber aufeinmal auffallen würde, dass die sozialen Strukturen in der BRD den Bach runtergehen und er an die Krankenkassen appelliert die Beiträge zu senken.
Dass dem Lafontain dann diese Heuchelei auffällt und er „sein Parteibuch zurückgeben will“ um als Sozialdemokrat noch in den Spiegel sehen zu können ist fast schon wieder lustig.
Herr Müntefering (alle anderen nennen ihn Arschloch) sollte sich vielleicht mal mit seinem, unserem Kanzler und Partei“genossen“ zusammensetzen und die letzten Jahre noch mal revue passieren lassen. Mir flattern da Bilder durch den Kopf die Herrn Schröder mit so ziemlich allen Topmanagern und Konzernbossen beim fröhlichen Handshake zeigen. Also in puncto Glaubwürdigkeit liegt da einiges im Argen. Da kann der Horsti (Köhler A.d.Ver.) noch so viele Reden halten die dann immer die Kernaussage haben: die Deutschen jammern zuviel, es fehlt an Verantwortung, die Bequemlichkeit muss ein Ende haben.
Aber was ist denn mit der von der SPD so schön eingesetzten „Taktik des letzten Jokers“? Man könnte den Eindruck gewinnen, die Damen und Herren Regierung versuchten in nächtlichen Endzeitorgien mit Schnaps und Nutten immer wieder „letzte Lösungen“ zu finden, um nicht zusagen die „Endlösung“, um einen Wahlsieg der Union doch noch abzuwenden. Da werden dann die Ministerpräsidenten und die Restlichen der Parteispitze ins Kanzleramt eingeladen, bis um 5Uhr früh ein Jägermeister nach dem anderen gekippt, bis mal wieder einer sagt: „Ich hab voll die geile Idee, hey! Wir machen ne’ LKW Maut“ oder „wir erfinden was, des heißt Hartz IV“ oder vielleicht auch „ich stell mich da am Montag hin und sag einfach, dass die Industrie und der Kapitalismus total scheiße ist! Prost Genossen!“.
Doch so was überlässt der Kanzler Anderen. Herr Schröder selbst ist da viel konsequenter. Der plädiert für die Aufhebung des Waffenembargos gegen China um die deutsche Rüstungsindustrie anzukurbeln, welche ja seit langer Zeit einen eindeutigen „deutschen“ Ruf inne hat. Das läuft also nach dem Muster: Wir verkaufen Waffen an unsere sozialistischen Genossenfreunde nach China, dass ja auf dem besten Weg ist selbst vom Kapitalismus gefressen zu werden, um ordentlich Penunsen in die Wirtschaft zu buttern, schimpfen hier im Inland aber eben auf das Kapital und alle bösen Bonzen und Geldsäcke, um der Welt Deutschlands total durchdachte und logische Politik zu verstehen zu geben.
Wäre ich jetzt Brite oder Franzose würde ich mir langsam Sorgen machen und in den Keller gehen um mein Gewehr zu putzen. Da ja bekanntlich nur schlechte Nachrichten ins Ausland gelangen, entsteht in der Zukunft ein folgenschwere Verwirrung: Früher Nazis, jetzt dann doch irgendwie Kapitalisten die aber Kommunisten Waffen verkaufen und aufs Kapital schimpfen.

Ich für meinen Teil werde mich schon früh aus dem Staub machen wenn Rumsfeld, Bush und Condolezza (Scheiß-) Rice rausfinden was hier für ein Haufen an der Macht ist (Parlament!-Volk!-Regierung!). Dann können wir uns echt warm anziehen, Freunde.

Ein hoch auf die Anarchie (so schlimm ist die gar nicht).
4.7.06 17:27


Kurzgeschichte 1

Acht Jahre ist es jetzt her. Es sieht ganz anders aus als damals. So friedlich und ruhig. Auch die Hotels waren noch nicht da. Der Strand zog sich weiter ins Landesinnere und überall waren Dünen. Dort, wo jetzt die Sonnenschirme stehen, wurden wir an Land gebracht. Ich lag eine Stunde im Sand denn ich war zu schwach um zu laufen. Die anderen rannten, sofern sie konnten, zu den Dünen. George rief hinter uns her:“ Macht das ihr wegkommt, ihr Nigger! Wenn sie euch schnappen seit ihr selbst schuld. Lauft, verpisst euch.“ Aber ich konnte nicht. Niemand half mir. Alle versuchten sich in Sicherheit zu bringen, sie hatten Angst. Ich hätte es nicht anders gemacht. Von den 60 Leuten die mitgefahren waren, kamen nur 25 an. Männer, Frauen, Kinder, Alte und Kranke, doch die meisten hatten die Fahrt nicht überstanden.
Jeder von uns hatte 2500 Dollar an George bezahlt, dass er uns mitnimmt nach Frankreich oder Spanien, ganz egal. Viele haben alles verkauft was sie besaßen. Die meisten von uns kamen von weit her. Aus dem Senegal, Angola oder der Elfenbeinküste. Männer waren dabei, die nur noch ein Bein oder einen Arm hatten. Frauen mit zentimeterlangen Schnittwunden im Gesicht und keiner sprach über seine Heimat, die Kriege oder was ihm zugestoßen war. Alle redeten nur von der Zukunft und das jetzt alles besser werden würde. Ich war nicht so optimistisch, wusste ich doch von einem Freund, der es vorher versucht hatte, dass es sehr gefährlich war. Und selbst wenn man es bis drüben schaffte, konnte es sein das sie einem im nächsten Boot wieder zurückschickten oder in eins der Auffanglager steckten.
Der Tag unserer Überfahrt war sonnig und warm. „Das beste Wetter das man sich vorstellen kann“ tönte George. Er hatte das angeblich schon hundert Mal gemacht, und noch nie hätte er einen Menschen verloren. Er war vergnügt und immer freundlich, doch ich traute ihm nicht über den Weg. Wir legten am Abend um 21 Uhr ab als die Dunkelheit hereinbrach. Das Boot, dass man uns versprochen hatte entpuppte sich als morsches Stück Holz, dass bestimmt schon an die 30 Jahre alt war. Ich wurde langsam unruhig da ich mir nicht vorstellen konnte wie 60 Menschen inklusive Crew auf dieses Wrack passen sollten. Wir wurden an Bord gebracht. Erst die Männer nach vorne und dann die Frauen, die im Heck bleiben sollten. Es war eng, heiß und kaum auszuhalten. Irgendeiner fragte George, wie lange es wohl dauern würde. George sagte, nicht länger als 8 maximal 10 Stunden, sofern das Wetter mitspielte.
Wir versuchten also uns die Situation so angenehm wie möglich zu machen und unterhielten uns angeregt über dies und das, hauptsächlich über Fußball. Gegen Mitternacht spürten wir die ersten Windböen und das Boot begann zu leicht schaukeln. Ich wurde nervös denn man hatte mir erzählt, dass es im Mittelmeer, vor allem in der Meerenge von Gibralta zu plötzlichen Gewittern und Strömungen kommen kann. In der folgenden halben Stunde wurde aus einem lauen Lüftchen ein heftiger Sturm mit meterhohen Wellen. George fluchte unaufhörlich und an Bord brach Panik aus. Alle versuchten sich so gut es ging irgendwo festzuhalten. Ich griff mir ein loses Tau und band es mir schnell um die Hüfte. Die Frauen fingen an nach ihren Männern zu rufen und die versuchten sich zu ihren Frauen und Kindern durchzuquetschen. Vom Heck hörte ich eine Stimme rufen: “Hilfe, sie ertrinkt! Helft ihr doch!“ Aber in der Schwärze die das Boot umgab sah man nichts als die Gischt der Wellen die an den Rumpf des Bootes schlugen und die aufgewühlte See. Eine riesige Welle spülte über die Rehling und riss zwei Männer die neben mir saßen einfach von Bord. Ich versuchte einen an der Hand zu packen, konnte ihn aber nicht festhalten. Als ich mich einmal kurz umsah, trieb eine Frau mit einem Kind in den Händen vorbei, die mir zurief: “Mein Kind! Rette mein Kind! Nimm es!“ Ich griff nach dem kleinen Arm und zog ihn an Bord. Ich drehte mich schnell wieder zum Wasser, aber von der Frau war nichts mehr zu sehen. Das Geschrei an Bord war fürchterlich. Überall versuchten sich die Menschen an etwas zu klammern, hielten sich an anderen fest, die dann mit von Deck gewaschen wurden. Ich hielt das Kind, dass ich aus dem Wasser gezogen hatte, die ganze Zeit so gut ich konnte fest. Ein heftiger Ruck erschütterte den Kahn und ich schlug mit dem Kopf gegen die harten Planken.
Ich verlor das Bewusstsein und erwachte erst wieder als die Sonne heiß auf uns runterbrannte. Das Kind lag nicht mehr in meinem Arm. Auch sonst sah ich es nirgendwo. Nur knapp ein Drittel der Passagiere war noch da. Ein paar saßen still und offenbar geschockt an das Führerhaus gelehnt. Andere weinten und schrieen und trauerten um ihre Familien und Freunde. Es war furchtbar. Ich sah auf das Meer hinaus und begann auch zu weinen. Auch fühlte ich mich schuldig weil ich überlebt hatte. Ich rollte mich auf den Brettern zusammen und schlief ein. Ein dumpfes Geräusch lies mich hochschrecken. Vier meiner Mitreisenden standen um das Führerhaus. Einer hielt eine abgebrochene Planke in der Hand, einer ein Messer. Sie schrieen George an, er wäre an allem Schuld, er hätte sie betrogen was die Fahrt anging. George stand mit einer Pistole in der Hand und dem Rücken zum Steuerrad ihnen gegenüber. Als einer der vier versuchte George anzugreifen schoss der ihm in den Bauch. Der Mann sackte zusammen und blieb liegen. Die anderen drei wichen zurück. „Wer will heute noch ins Gras beißen?“ schrie George und fuchtelte mit seiner Kanone rum, „Ihr verdammten, undankbaren Nigger!“ Die drei Typen verzogen sich ängstlich in eine Ecke. Ich schloss die Augen und betete zu Gott, dass er mich sicher an Land bringen soll. Ich hörte noch Georges Gefluche und das leise Wimmern der Anderen.
Nach 19 Stunden erreichten wir das Festland. Genau hier wo ich jetzt stehe. 8 Jahre ist das her. Ich hatte trotz allem Glück. Ich konnte bleiben. Wenn einer der Hotelgäste aus dem Fenster sieht, sieht er nur ein schönes Stückchen Sandstrand. Wenn ich den Strand sehe, die Sonnenschirme und die Kinder im Wasser denke ich an die, die ihn nie gesehen haben.
4.7.06 17:23


Star Wars Film Kritik

Logbucheintrag 4:05; Sternzeit: viertel vor 6; Dr. Wurscht

Star Wars – toll wars!
Ich analysiere jetzt mal wie George uns seine kleine Welt darstellt.
Hauptaugenmerk richtet sich natürlich auf Anakin Skywalker aka. Darth Vader. Ein ausgeprägter Ödipus-Komplex, dazu traumatische Kindheitserfahrungen, wuchs er doch mitsamt Mutti als Sklave auf, sind meiner Meinung nach der Ursprung der Gewalt. Die fehlende Vaterfigur ist im Kontrast zu der später entstehenden Übervaterfigur zu sehen. Die hohe kriminelle Energie war ja schon in den ersten beiden Teilen spürbar und die Agression gegen unbeteiligte Sandleute bewiesen den Hang zum brutalen Machtmensch (Hitler).
Im Laufe des Films wird das offensichtliche Borderline-Syndrom zur Geisel des guten Willens. Der ansich gute Anakin ist so von der Liebe zur, unglaublich untalentierten, Natalie Portman besessen, dass er sich natürlich, in der Hoffnung auf Rettung eben dieser, auf die dunkle Seite trollt. Die Alte stirbt, ist ja logo. Erst das Universum in die Scheiße reiten, sich von so nem Ballermann Macho-Depp anbumsen lassen und dann einfach so die Flinte ins Korn werfen. Geht’s noch? Frauen halt. Da steckt man nicht drin.
Das ist ja eigentlich DIE SZENE in den ganzen 6 Teilen, dauert aber schließlich ca. nur 2 ½ Minuten. Einen nicht zu ignorierenden Auftritt, hat auch ein komischer Roboter-Jedi, der eigentlich nur noch aus Blech und einem, wahrscheinlich durchtrieben bösen, Herz besteht. Auch hat der Kerl eine penetrante Suchtmittelabhängigkeit, sprich: er ist Kettenraucher. Bemerkbar macht sich das durch übertrieben theatralisches Husten. Der macht ordentlich den Larry los und wird zum Glück nach Strich und Faden vermöbelt um ins Gras zu beißen.
Die von mir heiß herbeigesehnte Szene mit der Wookie-Armee auf dem Wookie-Planeten fällt äußerst spärlich aus. Und wieder wird nicht erklärt warum zum Teufel die Heinis Umhängetaschen (Dolce & Gabana uder Gucci?) und LASERARMBRÜSTE haben?! Ich mein, hey! Lasers?! Und Armbrüste?! Was soll denn das?! Und wie funktioniert denn so was? Lichtschwerter, o.k. aber des!
Chewie hat auch nur einen sehr undankbaren Auftritt. Der dauert 5 Sekunden.
Zwischendrin immer blödsinniges Gefasel der Art:“ Gute Seite gut! Jedis auch gut. Anderen Böse!“ Der üblich Star Wars-Käs halt. Die Dummbeutel-Roboter sind auch wieder am Start und gehen einem gehörig auf den Sack.
George L. hat freilich versucht den total schlechten Plot vom Episode 2 in Episode 3 wieder wett zu machen. Also wirkt schon einiges als hätte er sich das in der Drehpause beim Scheißen ausgedacht. So weit ja noch ganz in Ordnung. Aber leider ist der Film dadurch auch nicht lustiger.
Technisch kann man dem Schorschi so einiges zur Last legen. Zum Beispiel das Weltraumgeballer am Anfang, bei dem die Kämpfe der Raumschiffe haargenau so aussehen wie in alten Mantel & Degen-Filmen. „Schuss vor den Bug! Hart achtern. Breitseite steuerbord!“ Ja, Ja, und dann ist da halt diese gottverdammte Effekthascherei die ja auch schon die alten Teile in der „Special Edition“- Version total verhunzt hat. Dauernd fliegt da irgendwer durch die Gegend oder dämliches Viechzeugs kriecht umanand. Wohl zum „Atmosphäre“ schaffe, wie? Behalt deine Scheiß-Atmo, Schorschi! „Industrial Lights&Magic“ am Arsch, Schorschi
Der Schluß ist dann doch wieder sehr, sehr lustig.
WARNUNG: WENN NOCH EINER GEDENKT SICH DEN SCHMARN ANZUSCHAUEN; JETZT AUFHÖREN ZU LESEN!!!!!!
Da steht dann der Daddi Vaddi mit irgend so einem Imperium-Gauleiter-spezial auf der Brücke von nem Sternenzerstörer und guckt zu wie die fleißigen imperialen Bauarbeiter den Todesstern hochziehen. Und alles schaut wieder so billig aus wie in den Episoden 4-6! Zum totlachen! Wahrscheinlich wollte Lucas so die „neue Zeit“ zeigen die jetzt mit dem alten Vadder angebrochen ist. Sogar diese Nazi-Gestapo-Uniformen sind schon da. Echt cool!

Bleibt also der fade Nachgeschmack den man von durchzechten Nächten kennt wenn man wieder keine abgekriegt hat. Entäuschung trifft es am ehesten. Aber sind wir ehrlich: Ich bin keine 12 mehr. Ich besitze ein oder zwei alte Krieg-der-Sterne-Figuren. Ich bin kein Comicbuchverkäufer. Und Lucas: HÖR ENDLICH AUF!!!

Dr. Wurscht
4.7.06 17:18


Sido Konzert

Ja, ich lebe noch und es ist mir bis zu diesem Zeitpunkt auch gelungen, nicht aufgrund einer Winterdepression oder dem unangenehmen Zustand von kalten Füßen, aus dem Fenster zu springen oder mich mit einem meiner Schuhbänder an der Türklinke aufzuhängen. Weshalb, werdet ihr euch jetzt vielleicht fragen, macht der da so nen Wind drumm? Tja, das ist so: Da wir (ich, besonders aber der Vordenker Markus Pill) beschlossen haben uns von dem Politzirkus zu distanzieren und lieber wieder Selbsterfahrungen auf dem Gebiet des Rock’N’Roll zu machen, trat bei mir eine gewisse Lehre an die Stelle, die vorher mein politisches Gewissen darstellte. Ich bleibe Diskussionen mit politischen Inhalten gänzlich fern. Wenn mich jemand fragt: “Was denkst du denn darüber.“ sag ich meistens: „ich muss weg“ oder „guck ma, dahinten!“ und renn dann ganz schnell davon. So läuft das bisher ganz gut.
Außerdem habe ich ja mit meinem „Studium“ auch noch was anderes zu tun als mir Lösungen für euer Deutschland aus dem Arsch zu ziehen. Die Zeiten sind vorbei.
Meine neue Freizeit nutze ich jetzt für ganz andere, wirklich wichtige Dinge. Wie zum Beispiel zum SIDO-Konzert zu gehen. Leider kann ich euch nicht mit spektakulären Storys beeindrucken die ich im Exotenstall HIP HOP-Backstage gemacht habe. Es hatte eher etwas von Jugendzentrum unter sozialpädagogischer Aufsicht (eines meiner zukünftigen Arbeitsfelder?). Die, für meine begriffe, viel zu alten Zuschauer (so ab 16 aufwärts) waren alle brav und lieb und nett, haben auch immer artig „Sie“ zu mir gesagt und sich alles in allem total spießig verhalten. Reinfall! Oder hatte ich vielleicht die von MTVIVA propagierte „Streetcredebility“ falsch verstanden? Wirklich lustig war aber als Sido und sein Kumpel Harry die Menge fragte: „wollt ihr jetzt die Nummer 1 oder die Nummer 2 hören?“, die dann natürlich, ihrer Sache sicher, laut schrie : „die Nummer 1!“, um sogleich von ihren Lieblingsrappern „Durch den Monsun“ auf die Ohren bekam. Einer schmiss einen Becher, wollte aber auch nach mehrmaligem Nachfragen seine Identität nicht preisgeben. Dieser Abend hatte aber auch für mich noch ein Nachspiel: als ich nämlich am darauffolgendem Freitag in meinem Seminar „Weiblichkeiten und Männlichkeiten als Konstrukt“ auf den Bericht einer Mitte 40jährigen Kommilitonin, die eine SIDO-CD bei ihrem 26(!)jährigem Sohn hörte, einwarf, dass ich beim Konzert war, schlich sich eine gewisse Antipathie mir gegenüber von Seiten der, mit 80% deutlich in der Überzahl, vertretenen Frauen ein.
Spaßig war auch letzten Freitag meine Exkursion zu den Revolverhelden die vollkommen zufällig zustande kam. Nachdem nämlich das Santeria Konzert zu ende war kostete der Eintritt zu den „Revolers“ keinen müden Heller mehr. Ich also, von der Neugier getrieben, rein in das Kabuff und den letzten Klängen der (höchstwahrscheinlich?) aus Hamburg stammenden Band. Stark an Liquido erinnernd (die ich bis jetzt ja leider nie live sah) sah ich mir durchaus vergnügt die Jungs aber hauptsächlich Mädels im Publikum an und ich kann nur sagen: Das nächste mal gehen wir da alle hin. Echt, im Ernst. Totales Hitpotential.
4.7.06 17:16


Nasum Konzert 2004

November, 2004, es läutet das Telefon. Mein Kumpel Björn ist dran und schreit in den Hörer: “Nasum, Nasum“. Ich krieg fast einen Gehörsturz, kann mir aber dennoch vorstellen worauf er mit seinem Gebrülle hinauswill. Ja, es ist tatsächlich wahr. Die schwedischen Zerstörer kommen wirklich nach München. Es kursierten schon einige Zeit vorher Gerüchte von einer Tour im Zuge der neuen Scheibe, aber die Konzertdaten auf der Relapse-Homepage sind nicht immer die Zuverlässigsten. Nun begann die Promotionarbeit. Wir versuchten alle, dem Lauten Krach nicht abgeneigten, Kumpels und solche die es werden sollten, zu mobilisieren.
Freiburg wurde kontaktiert, Augsburg auch. Es sollte ein riesen Fest werden.
Am 11.11. war es dann soweit. Aus dem hiesigen Event-Planer entnahmen wir, dass eine der Vorbands den verheißungsvollen Namen „A-Team“ haben sollte. Na, wenn das kein Garant für ne spitzen Party ist! Im Feierwerk angekommen trat leider das ein was wir alle vorher stillschweigend befürchtet hatten. Kaum Punkrockers und noch weniger Hardcore-Kameraden. Die vorherrschende Mehrheit war die langhaarige Metal-Fraktion, sogar welche mit „Dimur Bogir“ T-Shirts. München ist halt fest in Metlerhand. Aber egal. Wir begannen sofort uns diese armen Geister agressiv zu trinken denn die standen nur so rum und versprühten eine furchtbar penetranten Party-Pazifismus. So was geht bei Nasum nicht. Da muss Blut fliesen.
Das „A-Team“ begann und enttäuschte maßlos. Sie spielten eine grässliche Mischung aus Crust-Metal-Hardcore-Punk die nicht für`n Fünferl rockte. Hinzu kam, dass sie den von uns lautstark geforderten, obligatorischen A-Team-Song nicht spielten. Sehr schwach!
Dann waren wir gespannt auf Nasum die nach einer Umbaupause von wenigen Minuten auch gleich aufspielten. Die nette Grindcore-Kapelle aus der Hölle trieb von Anfang an das Tempo in den Mach 2 Bereich obwohl der Sound lausig war. Nach 2 Songs, also nach ca. 1 ½ Minuten brach aber der anfängliche Enthusiasmus zusammen und nur die Hippie-Metler in den ersten 2 Reihen schwangen ihre Häupter im Takt der Trommel. In der Mitte der Halle klaffte ein riesiges Loch wo sich lediglich Unsereiner und 2 Straight-Edge Kickboxer in die Fresse traten. Da musste etwas geschehen. Nach kurzer Teambesprechung gingen wir in den Frontalangriff über und stürmten laut schreiend in die ersten 2 Reihen Headbanger, in der Hoffnung sie damit aus der Reserve zu locken und die Pogerei von neuem aufleben zu lassen. Aber sie blieben eisern. Der Knüppelzirkel auf der Bühne zimmerte währenddessen diverse Monomentalbauten indem sie ein Brett nach dem andern auspackten, inklusive „Inhale,Exhale“ und anderer Hits. Gegen Ende der Veranstaltung versuchte noch der eine Karatetyp so etwas wie Stage Diven, was ihm den Hass der Metler und seinem Freund, der ihn hochhob, ein blaues Auge einbrachte.
Dann war auch Schluss, und abschließend ist zu sagen, dass das Konzert trotz allem ganz lustig war. Lag höchstwahrscheinlich an der Spielfreude und dem Können der Band die unsere Erwartungen voll erfüllt hat. Das Publikum war der letzte Scheiß und wäre besser auf nem Protestantischen Kirchentag aufgehoben gewesen als bei Nasum.
Verdammte Metal-Penner! Die machen aus jedem Konzert mit Druck den reinsten Stammtisch. Na ja, vielleicht finden in der Zukunft noch mehr Leute Gefallen an brachialer Terrormucke die dann auch ma’ n’bisschen Tanzbeinschwingen.
4.7.06 17:11


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